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<pre>Nun wäre es fraglos eine maßlose Übertreibung, deshalb auch nur von einer leichten Auswärtsschwäche der Bayern zu sprechen; nichtsdestotrotz könnte es durchaus munter werden, wenn es der ewige Seriensieger nun mit einem fast ebenso formstarken Herausforderer zu tun bekommt.  <p> Dazu gesellte sich anschließend noch ein 1:2 in Ulm, womit es auch in der Runde des DFB-Pokals gleich einen weiteren herben Dämpfer setzte.  <p>  Angesichts dieser Prioritätensetzungen wäre es eigentlich nur konsequent, wenn sich der Sport-Club für den spät verschenkten Zähler im Olympiastadion nun eben im eigenen Heiligtum entschädigt — bei näherer Betrachtung droht der Teufel hier aber wieder einmal im Detail zu stecken. <p> Brisantes Duell zweier Überraschungsteams! Zum Auftakt der Rückrunde hat am Samstagnachmittag (15:30 Uhr) RasenBallsport Leipzig die TSG 1899 Hoffenheim zu Gast. Während manch Fußballtraditionalist mit dieser Paarung keine Freude haben wird, können sich die Fans auf ein spannendes Aufeinandertreffen zweiter Top-Teams freuen. <p>  für die Mainzer ist alles, was jetzt kommt, nur noch eine Dreingabe! Denn die zehn Punkte nach fünf Spielen sind der zweitbeste Saisonstart der Mainzer Bundesliga-Geschichte (nur in der Saison 2010/11 waren es zu diesem Zeitpunkt mehr: 15).  </pre>


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<pre>Video: Andre Schubert über Martin Stranzl, Martin Hinteregger und Josip Drmic. (Quelle: YouTube/SPOX)  <p> Insofern droht es nun am Sonntag wieder deutlich unangenehmer zu werden: Die sich ankündigenden Rheinhessen dürften immerhin um einiges passiver zu erwarten sein.  <p>  Dank des noch sehr viel schwungvolleren Saisonstarts fühlen sich die Leipziger vorerst zwar noch immer im obersten Tabellendrittel zu Haus; schon an diesem Wochenende könnte nun allerdings auch noch die TSG Hoffenheim die Brause-Kicker überflügeln. <p> Gegen jeweilige Abstiegskandidaten hatten die Teams aus Gladbach und Berlin am vergangenen Wochenende fadeste Nullnummern produziert: Am kommenden Samstag droht nun auch das direkte Duell im Borussia-Park nicht minder blutarm über die Bühne zu gehen. <p>  Der FC Schalke hat sich dagegen trotz aller positiv stimmenden Entwicklungen nicht immer mit der letzten Überzeugungskraft vor der eigenen Anhängerschaft präsentiert; vor dem Remis gegen die Geißböcke wurden etwa auch schon beim 1:1 gegen die Wölfe fest eingeplante Punkte verschenkt.  </pre> 


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<pre> „Ich freue mich jetzt ganz einfach über den Derbysieg, denn in einer Woche fragt niemand mehr, wie er zustande gekommen ist“, so der Schweizer, der vor allem mit Halbzeit zwei nicht zufrieden war. „Wir haben gewonnen, aber nicht brilliert“, brachte es Schmidt auf den Punkt.  <p> Die Heimschwäche der Werkself ist zudem dabei behilflich, unsere Prognose auch mit ein bisschen Statistik zu unterfüttern. Nachdem den letzten fünf daheim absolvierten Pflichtspielen nur ein Sieg entsprang, wäre eine weitere Enttäuschung gegen den VfL Wolfsburg fast schon konsequent.  <p>  Quoten Stand vom 02.11.2018, 09:17 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen laufenden Anpassungen und können sich mittlerweile geändert haben. <p>  Umso bemerkenswerter war es jedoch, dass das Team von Roger Schmidt jüngst bereits mit extrem ausgedünnter Personaldecke wieder sein Glück zu schmieden begann; die Partien gegen den HSV und Stuttgart wurden für den ersten Sechs-Punkte-Lauf der Rückrunde genutzt. <p>  Trotz des Last-Minute-Gegentreffers fiel es dabei selbst in der Main-Metropole schwer, den Schwaben eine wirklich unglückliche Niederlage zu attestieren: Diese hatten es sich vielmehr ganz allein zuzuschreiben, dass der Schuss auch vor der Länderspielpause einmal mehr daneben ging.  </pre>


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<pre> Dem aus Paderborn geholten Breitenreiter schmerzte es zudem natürlich, dass er erstmals in einem Heimspiel mit leeren Händen zurückgeblieben war. Allerdings dürfte auch der Chef der Knappen wissen, dass dieser Rückschlag keineswegs aus dem Nichts über seinen Klub gekommen ist.  <p> Unter Nagelsmann hat Hoffenheim saisonübergreifend von 31 Partien lediglich fünf Spiele verloren. 14 Siege und zwölf Unentschieden hat der 29-Jährige zu Buche stehen. In der laufenden Saison hat die TSG als einzige Mannschaft noch in keiner Partie den Kürzeren gezogen.   <p> Lediglich der nach wie vor unbefriedigende Tabellenstand zeigt sich von dem Aufwärtstrend noch immer unbeeindruckt; auch nach dem jüngsten 1:0-Erfolg in Bremen steckt der Vorjahresvierte weiterhin in der unteren Hälfte fest. <p>  Damit dies auch gegen die Bullen gelingt, wird während der Länderspielpause vor allem eines geübt: „der berühmte letzte Pass“. Denn genau an jenem soll es gegen Borussia Dortmund gefehlt haben, um sogar zwei weitere Punkte mitzunehmen.  <p> Langsam wird es für die Gladbacher immer enger. Wurde im vergangenen Jahr noch die Teilnahme an der Champions League geschafft, befindet sich die Borussia aktuell in einer Krise. In der Bundesliga haben die „Fohlen“ aus 13 Spielen ebenso viele Punkte geholt, eindeutig zu wenig, um den gestiegenen Ansprüchen gerecht zu werden.  </pre>


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<pre> Diese Eigenschaften haben die „Bullen“ in den letzten Heimspielen erkennen lassen — die letzten beiden wurden ohne Gegentor und mit insgesamt acht erzielten Treffern mit 2:0 gegen Stuttgart und zuletzt mit 6:0 gegen Nürnberg klar gewonnen.  <p> Die in diesem Fall ziemlich stimmige Mischung aus Destruktivität und gelegentlichen Druckperioden scheint immer noch am besten gegen jene Mannschaften zu funktionieren, die sich ihrer Sache von Anfang an einfach ein bisschen zu sicher gewesen sind.  <p>  Insofern müssen die Breisgauer wohl nicht befürchten, dass die anstehende Prüfung komplett aus dem Ruder läuft; nach etlichen knappen Geschichten dürften die Freiburger nun auch am Sonntag wieder einen Großteil ihrer spielerischen Defizite erfolgreich kaschieren. <p>  Die Sachsen leisteten lange Zeit erfolgreich Widerstand und hatten auch ihre Chancen, doch sieben Minuten vor Spielende kassierte die Rangnick-Truppe den entscheidenden Gegentreffer.  <p> Schalke hat in den bisherigen acht Liga-Spielen dieser Saison nur fünf Tore geschossen. In der jüngsten fünf Partien blieben die „Königsblauen“ ohne Treffer.  </pre>


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